pfote-sw

Mit Hund und Kegel
Urlaub mit Hund

pfote-sw

Unsere Spende vom März 2006 in Höhe von € 25,44 ging an Zuflucht für Notboxer e.V., einem kleinen Verein, der sich engagiert um Notboxer im In- und Ausland kümmert.

Aufgrund der Aufnahme von einigen Hunden in schlechtem Zustand, die  hohe Tierarztkosten verursacht haben, ist der Verein für jede Spende dankbar und wir sind der Meinung, daß die Unsrige hier an der richtigen Stelle ist.

Die Spende setzt sich aus den folgenden Buchungen zusammen:
02UH0205, 435076, 02UH0305, 01UH13228, 516686, 03UH0705, 05UH0705, 01UH11079, 02UH0905

Verwendet wird die Summe für die Tierarztrechnung der Hündin Sanga. Sie ist zwar mittlerweile vermittelt, doch die Kosten für die bereits erfolgten Behandlungen belasten weiterhin das Vereinsbudget.

Sanga

Ursprünglicher Vermittlungstext:

Bonjour,

hier ist die Sanga aus Frankreich.

Ich bin ein Opfer der älteren Hunde. Ich wurde als 2005 Baby angeschafft als Spielgefährtin für eine ältere Retriever-Hündin. Leider hat sie mich als ich dann etwas größer wurde, nicht mehr als Spielgefährtin akzeptiert und wollte sich nur noch mit mir streiten. Da haben meine Leute beschlossen, dass ich wieder weg muss.

Na ja, zugegeben, sie haben mir auch nicht so super viel zu Essen gegeben, dadurch bin ich natürlich etwas abgemagert, aber in meiner Pflegestelle gibt es gutes deutsches Essen und da werde ich in kürzester Zeit wieder eine schöne Boxerdame werden.

Ich bin ein zu groß geratener Schoßhund sagt man, überall wo mein Pflegefrauchen sitzt, muss ich auf den Schoß und gestreichelt werden. Ich weiche ihr nicht von der Seite.

Ist sie mal im Bad oder so, wo ich dann nicht unbedingt mit muss, stehe ich vor der Türe und klopfe so lange, bis mir geöffnet wird.

Stubenrein bin ich auch schon so halb. Also vier Stunden tagsüber und nachts acht halte ich schon durch. Ich liebe Bälle und kann davon nicht genug bekommen. Und mit Kindern komm ich auch sehr gut klar.

Draußen bin ich allerdings noch sehr ängstlich - will aber nicht drüber reden warum - wenn mich ein kleiner Hund anbellt, dann verstecke ich mich hinter meinem Pflegefrauchen und warte lieber, bis er weg ist. Schließlich bin ich ja nun auch noch sehr jung - Hand auf's Herz, wer von Euch hatte als Menschen-Welpe keine Angst vor den Großen?

Leider habe ich eine Knochenkrankheit, die jedoch heilbar ist, und zudem habe ich mit meinen 18 Monaten auch schon eine schwere Hüftgelenksdysplasie auf einer Seite. Am 22.03.06 werde ich operiert - Bitte drückt mir alle Daumen!

So Ihr lieben Leute, nun fasst Euch ein Herz und ruft bei der Ansprechpartnerin an, ich bin eine superliebe Maus und suche ganz dringend ein schönes Zuhause wo ich nicht mehr ausziehen muss!

Eure Sanga

05.03.2006

Aufgrund der Tatsache, dass in Frankreich auf den Röntgenbilder rechts und links verwechselt wurde, wir deshalb neu röntgen mussten, denn der Tastbefund verwies unseren Tierarzt genau auf die andere Seite als die alten Bilder behaupteten, konnten wir auf die OP verzichten.

Denn in den Wochen in unserer Betreuung und Ernährung mit zahlreichen Ergänzungsfutter- mitteln für Bänder, Sehnen, Knochen und Knorpel, hatte sich der Befund derartig verbessert, dass erstmal die reine Weiterhandlung mit den Ergänzungsfuttermittel und die Physiotherapie für ausreichen befunden wurden. Die OP könnte immer noch später erfolgen.

Dann haben der Ex-Notboxer Pascal jetzt Paulchen und sein Frauchen beschlossen, dass Sanga nicht nur zur Therapie bei ihnen ist, sondern dass sie bleiben soll. Für uns eine erfolgreiche Therapie, was meinen Sie?

Und hier meldet sich Sanga selbst zu Wort:

Eigentlich sollte ich - Sanga - ja nur in Pflege zu Paulchen & Frauchen aber dann hab' ich doch meinen ganzen französischen Boxerdamencharme ausgepackt und erst mal den dicken Griechen Paul becirct, also der ist vielleicht nett, kaut ständig an mir rum oder übt mit mir gefährlicher Boxer, ich zwick ihn dann 'ne Runde oder würg Ihn - selbst Schuld, oder?

Wenn ich zu anstrengend für Paulchen werde, setzt der sich einfach auf mich, bis ich nicht mehr kann, der ist mindestens doppelt so schwer und riiieeesengroß.

Und außerdem bin ich gestern eingebrochen im Eis vom Graben, voll eingesackt in so'n schwarzen, ekeligen Modder, stand mir gar nicht gut und gestuuunken hat das vielleicht, iii bah!

Mit Paulchen und Frauchen nach Hause gebibbert und rinn in die heiße Wanne, ne ordentliche Bouillon hinterlassen und ganz viele dreckige Handtücher für die Elektrominna produziert.

Paulchen zeigt mir alle guten Sachen und Plätze hier, hat mir auch genau erklärt, wie wir Frauchen um den Finger wickeln können, blöd sind wir ja nun mal gar nicht.

So, nun muss ich mich erst mal auf meinem Liegestuhl von den Strapazen der letzten Tage ausruhen und grüß' Euch mal schön.

Eure Sanga
 

pfeil-back

 © 2002 - 2016 Nyala Tours e.K.